Arduino Fobbe

Das Arduinoprojekt Fobbe – der Anti-Mülleimer – untersucht die Frage, was Objekte lebendig macht und wie man "eigenen Willen" definieren kann. Einfache Aktions-Reaktions-Mechanismen verleihen Fobbe Leben.

Sensoren werden eingesetzt um bestimmte physikalische oder chemische Eigenschaften der Umwelt zu erfassen. Arduino-Boards erlauben durch den Einsatz verschiedener Sensoren eine Übersetzung dieser Daten in verschiedenste Aktionen. Die zentrale Idee hinter dem Mülleimer Fobbe, ist eine Art künstliche Intelligenz. Durch ein einfaches Aktions-Reaktions-System haben wir dem Objekt ein eigenwilliges Verhalten gegeben. Fobbe reagiert auf seine Umwelt und irritiert dabei. Sein Verhalten entspricht nicht dem Erwarteten verhalten eines Mülleimers. Er scheint einen eigenen Willen zu haben.




Zusammen mit Patrick Spingler und Ulf Seißenschmitd entstand ein interaktiver Mülleimer. Ein optischer Entfernungssensor reagiert auf Personen die sich dem Mülleimer nähern. Befindet sich eine Person in Reichweite, werden Servomotoren aktiviert, die den Deckel des Eimers öffnen. Im Innern von Fobbe befindet sich ein weiterer Sensor der auf Druck reagiert. Wirft man etwas in den Mülleimer hinein, erkennt dies der Sensor und es wird eine Reaktionskette ausgelöst. Der Deckel schließt sich, um sich nach wenigen Sekunden wieder zu öffnen und den Müll wieder auszuspucken.